• Verschiedenes

    Herzlich Willkommen auf unserer Wiese.

    Hier bloggen wir über die Wiesen des Hohen Westerwaldes und schreiben über unsere Faszination über die Natur mit all ihren kleinen und großen, grünen und braunen, plüschigen, fliegenden oder vielbeinigen Mitbewohnern. Warum wir das tun? Wir mögen sie eben, unsere Wiesen und je genauer wir hinschauen, desto mehr entdecken und bewundern wir an ihnen. Wir stellen aber auch mehr und mehr fest, dass selbst „hier oben“ Massentierhaltung und Umweltzerstörung auf dem Vormarsch sind und wir finden, dass diese grünen Hügel mitten in Deutschland etwas ganz besonderes sind. Also möchten wir sie allen zeigen und uns dafür einsetzen, dass sie grün bleiben – vielleicht sogar noch etwas grüner werden. Dieser Blog…

  • Verschiedenes

    Das Abenteuer geht weiter

    schlimmer noch 😉 es wird immer spannender. Aber ich fange mal im Vorjahr an, wo ich ein müdes Lächeln erntete als ich meiner Familie erzählte dass ich eine Biene dabei beobachtet habe, wie sie mit einem Blatt, größer als sie selber, in meinem Gartentisch verschwand. Bis es mir gelang das Ganze zu fotografieren aber in diesem Jahr habe ich es sogar gefilmt….. sie heißt Totholz-Blattschneidebiene und ist ein Einzelgänger. Aber weiter geht es in der Wiese. Das Jagdfieber hat mich gepackt. Jeder Schmetterling der vorbeitorkelt wird scharf beäugt…. hab ich den schon? Und wenn nicht, dann nichts wie hinterher auf der Jagd nach dem perfekten Foto. Und welch eine Freude…

  • die Wiese

    Das große Abenteuer

    Es gibt ein ganz großes und spannendes Abenteuer, das man erleben kann wenn man sich ins „Kleine“ begibt. Einfach mal ins hohe Gras setzen und beobachten was da so alles vorbeikommt. Und wenn zum Abenteuer auch noch Jagdlust gehört dann entsteht schnell das Fieber, wenn man versucht diese kleinen Flieger und Hüpfer zu fotografieren, Welch ein Glücksgefühl wenn ein scharfes Bild gelungen ist! und man somit das Tier „eingefangen“ hat, also ich könnte das stundenlang machen.Leider gelingt es nicht immer, aber immer öfter 😉 Kinder oder Freunde kann man an diesem Abenteuer teilhaben lassen und so auch ihr Interesse für die Natur wecken. Es ist wichtig und wir haben nicht…

  • Gedanken

    Ordentlich, aber tot

    Während ich durch unseren Garten laufe und hier einen Stapel altes Holz, dort einen blühenden, summenden Busch und dort eine Menge Bienen entdecke, die aus unserem Teich trinken, freue ich mich an all dem Leben, das mietfrei bei uns wohnt. Wir möchten zur Artenvielfalt beitragen, zählen gern mit dem Nabu Insekten und Vögel und haben einfach Spaß an der Natur. Wir begeistern uns für hübsche Libellen und Schmetterlinge, aber genauso für eigenartige Käfer und komische Larven. Erst neulich brachte mein Sohn begeistert einen kleinen, bunt schillernden Käfer ins Haus, um in Omas Bestimmungsbuch nachzuschauen, was das denn wohl sein könnte (danach hat er ihn wieder nach draußen getragen!). Unsere Nachbarn…

  • Verschiedenes

    NABU und Bauern

    Die Bauern protestieren, dabei sind die Kernforderungen von Bauern und Naturschutz gar nicht so weit auseinander, nur die Politik und der Bauernverband setzen das alles nicht krass genug um, wie man hier lesen kann https://blogs.nabu.de/naturschaetze-retten/nabu-gap-ticker-protestforderungen/

  • Verschiedenes

    runderneuerte Reifen/2

    ich wollte ja berichten, wie es weitergeht. Tja, in meiner Werkstatt war man geteilter Meinung, der eine erklärte rundweg ich wäre bescheuert und das würde doch alles sowieso nichts bringen (dieses Argument hört man zur Zeit ständig wenn man versucht, etwas anders zu machen) und dann sollte ich doch als erstes mein Dieselauto in die Tonne klopfen, nein, so einfach ist es nicht. Mein Diesel fährt mit 5 Litern auf 100 km und ist 12 Jahre alt. Jedes Jahr, dass ich ihn länger fahre, spart Ressourcen, das ist meine feste Überzeugung. Aber zurück zu den Reifen……. während also der eine schimpfte, der andere meine Beweggründe gut fand fluchte der dritte…

  • Verschiedenes

    Offener Brief an alle Verantwortlichen

    Mulch-Wahn und Ordnungsliebe zerstören unsere Natur Mulchen nennt man es, wenn an Straßenrändern heutzutage gemäht wird, das bedeutet schneiden, kleinhäckseln und liegenlassen zum Verrotten. Das, was im Gemüsegarten vielleicht Sinn macht, weil man den Boden mit Nährstoffen anreichern will bedeutet auf Freiflächen und an Wegrändern, dass alles kleingehackt wird, was den Ordnungssinn stört und nicht fliehen kann. Wer denkt an die unzähligen Kleintiere? Kröten, Eidechsen, Insekten in allen Stadien ihres Lebens, Blumen in voller Blüte, auch junge Vögel und Hasen erwischt es manchmal, gar nicht zu reden von all den Plastiktüten, Dosen und Flaschen, ja selbst Betonstücke oder Grenzsteine. Sie werden zerkleinert, verbleiben aber trotzdem als Schadstoffe in der Natur…

  • die Wiese

    WesterwaldBlüten

    Eine Auswahl der Blumenvielfalt in den Westerwälder Wiesen. Genau gezählt habe ich über 100 Arten allein auf dem Salzburger Kopf und das sind sicher noch nicht alle ….. dazu kommen noch die verschiedenen Gräser. Viel Spaß beim Bewundern, was uns die Natur so schenkt ! Und gleichzeitig müssen wir uns bewußt werden, dass die moderne Landwirtschaft durch zu häufiges Mähen und Düngen diese Vielfalt zerstört!

  • Verschiedenes

    Wandertag

    habe ich doch bisher immer gedacht, Wanderer sind Naturfreunde und Wandervereinen wäre viel an intakter Natur gelegen. Zum zweiten Mal in diesem Jahr fällt mir auf, dass einige Tage vor einem Wandertag tabula rasa gemacht wird. Mit einem tiefen Mulchgerät werden die Wege ausgefräst, damit niemand die Füße heben oder sich nasse Schuhe holen soll? Ich glaube tatsächlich dass die meisten Menschen sich keine Vorstellung davon machen, wo Insekten, ihre Puppen oder Eier eigentlich überwintern? Sonst würde man solche Kahlschläge wahrscheinlich vermeiden. Auch die Straßenmeistereien müssen jetzt Anfang November nochmal alles „ordentlich machen“ und so wird rücksichtslos alles niedergemetzelt was sich z. B. gerade einen hohlen Grasstängel zur Winterruhe ausgesucht…